14.5.2011. Seit Monaten freue ich mich schon wieder auf einen Konzertabend der besonderen Art bei meinen netten Appenzellern. Diesmal angesagt ist das Randy Newman Project 2.0 in der Hofersäge Appenzell. Silvio und sein Team haben wieder alles vorbereitet - einem wunderbaren Liederabend im lässigen Ambiente der Hofersäge, gleichzeitig Manuelas Töpfer-Atelier, steht nichts mehr im Wege.

Ich bin schon zeitig in Alberschwende, dort die Musikanten nebst Equipment schon warten. Nach kurzer Besorgungsfahrt sind wir schon unterwegs über den Stoss. Wir kommen etwas früher, man muss dann nicht so stressen und Silvio sieht das auch so, da bin ich froh - daher treffen wir schon um 16:00 Uhr ein ..

Nach kurzem Aufbau und Soundcheck geniessen wir also mit dem Team der Kulturgruppe Appenzell ein entspanntes und vorzügliches Abendessen wo sehr viel gelacht wird und pünktlich um 20:00 Uhr geht's los. Beste Stimmung im historischen Dachgebälk der Sägemühle, das Randy Newman Project verabschiedet sich mit diesem, wohl letzten Konzert in die wohlverdiente Pension, freilich um nächstes Jahr in gleicher Besetzung, in ähnlicher Form, aber mit vollkommen anderem Konzept und Thema wiederzuerstehen .. wie auch immer, das Randy Newman Programm berührt die Herzen der Zuhörer wie eh und je - ja, nach weit mehr als 150 Auftritten der drei ist man an dem Punkt angelangt, wo man das Programm nicht mehr besser darbieten kann. Sentimental wie ich bin tut es mir fast schon leid, dass dieses Programm nun beendet wird, andererseits freue ich mich ja schon mächtig auf das Neue, was das genau sein wird steht allerdings noch in den Sternen, so zumindest die offizielle Auskunft .. (c;

Etwas Dramaturgie und Spannung kann nie schaden.

Jedenfalls bekam das Publikum von drei ausserordentlichen Musikanten, die vom Typ her verschiedener wohl nicht sein können, ein meisterliches Programm serviert, bestehend aus den Werken des grossen Randy Newman, Manfred Maurenbrechers Wortwitz und seinen eloquenten und witzigen Interpretationen der Texte Newmans, gemeinsam mit George Nussbaumer, welcher jeweils den Song im englischen Original vortrug, spielte er daneben Piano und die beiden wurden dabei ergänzt und untermalt von Richard Westers gewohnt virtuosem Klangreichtum, mit Sopran- und Altsaxophonen, Flöten, Mundharmonika und Percussion zum Vortage gebracht


George noch etwas in Sorge beim Soundcheck?




Das vergeht aber gleich, weil man weiss ja schliesslich wie's geht


Manfred Maurenbrecher.com
Wortgewaltiges Liedermacherurgestein aus Berlin. Legende.



In den 80er Jahren war das mein grosses Vorbild, neben Dave Sanborn, Michael Brecker, Kenny G, usw. DER Saxophonist von BAP und Ulla Meineke, Lindenberg u.v.a.
Richard Wester - und wir sehen uns jetzt wohl öfter!



















Jemand ( (c; !! ) hat mir gesagt, "es segim s'bar Wasse i de Oge g'stande", was ich freilich mit grossem Wohlwollen zur Kenntnis nehme, wiewohl ich auch selber einige Damen bemerke, die zum Taschentuch greifen mussten. Das ist mir immer ein gutes Zeichen, dass gerade was stattfindet, dass sich den Moment was in die Herzen der Leute schleicht, wogegen man sich nicht wehren kann. Und so eine Berührung der Seele vergisst man nicht so schnell, das weiss ich ja aus eigener Erfahrung.

It's Soul .. kind of..

Ungern bemühe ich hier schon wieder die Metapher vom "Evening of Magic", aber so ist das nun mal speziell in Appenzell, so war das im letzten Jahr mit Schellinski - Ich hab das gleich gespürt. Genau so soll es sein: die so sehr angestrebte Loorbeer-WIN-WIN-WIN Situation, wo alle was davon haben.



Und schon wieder freu ich mich auf ein Wiedersehen mit Söle, Monika, Monica, Verena, Manuela, Alfred und Toni, mal sehen, was uns beim nächsten mal so einfällt!



Nachtrag: Bei der nächtlichen Filmverbraterei ist mir im ersten Video der Titel mit George Nussbaumer etwas misraten. ich schiebe das mal auf meinen grippalen Infekt und werde das bei Gelegenheit neu rendern, versprochen!

(c;